Urpiya Mamatkadyrovna Dyikanbayeva
Oberdozent für Maschinenbautechnik
Ausbildung: 1. Technische Universität Kasan, Studiengang Maschinenbau
2. Universität für Wirtschaft und Unternehmertum, Studiengang Volkswirtschaftslehre
Lehrveranstaltungen: „Chemisch-thermische und galvanische Werkstoffbehandlung“, „Werkstoff- und Verfahrenstechnik 1“, „Werkstoff- und Verfahrenstechnik 2“, „Werkstoffkunde“, „Werkstoffkunde und thermochemische Verfahren“, „Technologie von Strukturwerkstoffen“, „Produktionskostenmanagement“, „Lieferantenmanagement“, „Verbesserung der Standzeit von Spiralbohrern“, „Verbund- und Funktionswerkstoffe“, „Projektmanagement“, „Präzisionsstandards und technische Messungen“, „Ingenieurlogistik“, „Technologische Verfahren zur Wiederherstellung und Verbesserung der Verschleißfestigkeit und Standzeit von Maschinenteilen“
Forschung und Entwicklung: Entwicklung eines Verfahrens zur Verbesserung der Oberflächenqualität von Bohrlöchern.
Kontaktinformationen:
Telefon (geschäftlich): +996 312 545147
E-Mail: urpia@kstu.kg
U.M. Dyikanbaeva, geboren 1971, ist Akademikerin. Sie schloss ihr Studium der Maschinenbautechnik 1995 an der Kirgisischen Technischen Universität ab und erwarb 2009 einen Abschluss in Rechnungswesen, Analyse und Wirtschaftsprüfung an der Universität für Wirtschaft und Unternehmertum. Seit 2003 ist sie im Fachbereich Maschinenbau der Kirgisischen Technischen Universität (I. Razzakov) tätig. Dort stieg sie von der Lehrbeauftragten zur Laborleiterin auf. Während ihrer Zeit am Fachbereich hat U.M. Dyikanbaeva maßgeblich zur Ausbildung qualifizierter Ingenieure beigetragen und die materielle und technische Ausstattung des Fachbereichs Maschinenbau gestärkt, was wiederum die Qualität der Ingenieurausbildung verbessert. So wurden unter ihrer direkten Beteiligung und gemeinsam mit Partnern aus Deutschland drei moderne Labore eingerichtet und funktionsfähig gehalten: ein Labor für Sandguss und Schleuderguss, ein Labor für mikrostrukturelle Analyse mit einem Axio Imager Metallographiemikroskop und ein Labor für 3D-Druck mit einem MakerBot 3D-Drucker. Ein Fuhrpark von über 20 technologischen und messtechnischen Geräten sowie alle Lehr-, Produktions- und Forschungseinrichtungen des Fachbereichs sind betriebsbereit. Seit 2007 ist sie nebenberuflich als Dozentin am Fachbereich Maschinenbau tätig und hält Vorlesungen, Praktika und Laborübungen in folgenden Bereichen: Chemisch-thermische und galvanische Werkstoffbehandlung, Werkstoff- und Verfahrenstechnik 1, Werkstoff- und Verfahrenstechnik 2, Werkstoffkunde, Werkstoffkunde und Traditionelle Chinesische Medizin (TCM), Technologie von Strukturwerkstoffen, Produktionskostenmanagement, Lieferkettenmanagement, Verbesserung der Standzeit von Spiralbohrern, Verbund- und Funktionswerkstoffe, Projektmanagement, Genauigkeitsnormung und technische Messungen, Ingenieurlogistik sowie technologische Verfahren zur Wiederherstellung und Verbesserung der Verschleißfestigkeit und Standzeit von Maschinenteilen. Sie hat 65 Lehrmaterialien und Forschungsartikel veröffentlicht, darunter 5 auf Kirgisisch und 1 auf Deutsch. Darüber hinaus übernimmt sie kuratorische Aufgaben und ist als akademische Beraterin tätig. Derzeit verbessert U.M. Dyikanbaeva ihre Chinesischkenntnisse auf HSK-Niveau 3 und hat ein Forschungsprojekt zum Thema „Entwicklung einer Methode zur Verbesserung der Oberflächenqualität von Bohrlöchern beim Bohren“ abgeschlossen. Außerdem hat sie ihre Dissertation zur Erlangung des Doktorgrades der Technischen Wissenschaften im Fachbereich Maschinenbau (05.02.08) öffentlich verteidigt.
Für ihre Leistungen in der Bildungs-, Methoden- und Wissenschaftsarbeit sowie ihren bedeutenden Beitrag zur Ausbildung hochqualifizierter Ingenieure wurde sie mit dem „Ehrenzertifikat der KSTU benannt nach I. Razzakov“ (2009), dem Ehrenabzeichen zum 50-jährigen Jubiläum des Lehrstuhls für Maschinenbautechnik (2009), der Jubiläumsmedaille „KMTU 60 Jahre“ (2014), dem Ehrendiplom des Staatlichen Komitees für Industrie, Energie und Bodenschätze der Kirgisischen Republik (2018) und dem Ehrendiplom des Ministeriums für Bildung und Wissenschaft der Kirgisischen Republik (2023) ausgezeichnet.