Projekte

Lu Ban Workshop in Kyrgyzstan

Die Lu-Ban-Werkstatt der I. Razzakov Kirgisischen Staatlichen Technischen Universität (KSTU) ist ein gemeinsames Zentrum mit chinesischen Universitäten und Unternehmen zur Ausbildung hochqualifizierter Fachkräfte in ingenieurwissenschaftlichen Bereichen, zur Qualifizierung auf der Grundlage chinesischer Technologien und zur Bereitstellung von Erfahrungen für die Entwicklung der technischen Bildung in Kirgisistan. Am Lehrstuhl für „Maschinenbautechnologie“ sind zwei Laboratorien in Betrieb: das Labor für digitale Fertigung und das Labor für Materialbearbeitung auf CNC-Maschinen.

Schlüsselaspekte:

Ziel: Ausbildung von in der Maschinenbaubranche gefragten Fachkräften unter Verwendung fortschrittlicher chinesischer Ansätze und internationaler Standards.

Zusammenarbeit: Umsetzung mit Unterstützung der Regierung der chinesischen Provinz Zhejiang, der Zhejiang Universität für Wasserressourcen und Wasserkraft, des Unternehmens „Zhejiang First Hydropower Construction Group Co., Ltd.“ und der Beijing Chaoxing Group.

Richtungen: Am Lehrstuhl für Maschinenbautechnologie wurden die Laboratorien „Materialbearbeitungstechnologie“ und „Digitale Fertigung“ eingerichtet. Die Ausstattung dieser Laboratorien umfasst:

Ein flexibles automatisiertes Produktionssystem im Wert von 80.500 USD;

Eine CNC-Fräsmaschine im Wert von 20.600 USD;

Universalmessmikroskope (UMM) im Wert von 20.000 USD.

Projekt OZONIX

Am 4. Dezember 2025 fanden an der I. Razzakov Kirgisischen Staatlichen Technischen Universität das Internationale IT-Forum 2025 und eine Ausstellung innovativer Prototypen von FabLab Bishkek und der KSTU statt. Am Forum nahm ein Team aus Absolventen und Mitarbeitern der Abteilung teil. Sie wurden Sieger des Business-Inkubationsprogramms von FabLab Bishkek und erhielten Finanzmittel für ihr Projekt. Das Team schlug eine Technologie zur Verlängerung der Haltbarkeit leicht verderblicher Produkte durch den Einsatz von Ozon, Luftfeuchtigkeitskontrolle und ultraviolettem Licht vor. Die Lösung zielt darauf ab, Lebensmittelverluste zu reduzieren, die Rentabilität der Landwirte zu steigern und die Ernährungssicherheit der Region zu stärken.

Projekt „DEN 1-22-Anlage zur Herstellung von Kunststoffprodukten durch Vakuumformen“

Wissenschaftliche Betreuer: Zh.M. Zhumaliev, außerordentlicher Professor der Abteilung „Maschinenbautechnologie“; M.K. Sopoev, Oberlehrer der Abteilung „Maschinenbautechnologie“, I. Razzakov KSTU.

Ausführender: D.A. Tomilov, Student der Gruppe MTM(b)-1-18.

Über das Projekt: Das Vakuumformen ermöglicht die Herstellung von dreidimensionalen Teilen aus Kunststoffplatten. Die Kunststoffplatte wird bis zur Plastizität erhitzt und nimmt die Form einer vorbereiteten Matrize an. Diese Technologie wird für die Serienfertigung verwendet, da die Matrize mehrfach verwendet werden kann.

Aufgrund der Notwendigkeit, Maschinenbaustudenten in modernen Materialverarbeitungsmethoden auszubilden, entstand die Idee, eine Laboranlage für das Vakuumformen von Kunststoffprodukten zu entwickeln und herzustellen, da Industrieanlagen hohe Kosten verursachen.

Finanzierung: Zur Umsetzung dieser Idee nahmen sie an einem Projektwettbewerb an der KSTU teil und gewannen ein Stipendium in Höhe von 39.000 Som.

Alle Materialien und Komponenten wurden innerhalb des angegebenen Betrags beschafft, in der Werkstatt der Abteilung „Maschinenbautechnologie“ der I. Razzakov KSTU in Eigenarbeit hergestellt und montiert.

Funktionsprinzip: Das Material wird in einen Rahmen eingespannt, anschließend werden die Heizlampen und der Kompressor eingeschaltet. Die Lampen erhitzen das Material bis zur Plastizität, und der Kompressor saugt Luft aus dem Receiverzylinder ab, wodurch ein Vakuum entsteht. Ein Formrohling wird auf das Vakuumgitter gelegt. Der auf Plastizität erhitzte Kunststoff senkt sich darauf, und das Vakuumgitter saugt das Material an, das wiederum die Form umschließt und das gewünschte Produkt erzeugt.

Ergebnisse: Im Rahmen der durchgeführten Untersuchungen wurde eine Vakuumformmaschine DEN 1-22 für den Einsatz in Lehrprozessen zur Durchführung von Laborarbeiten in entsprechenden Disziplinen entworfen und gebaut. Mit dieser Maschine können verschiedene Teile und Produkte aus Kunststoffen hergestellt werden. Die Anlage befindet sich in den Laboratorien der Abteilung für Maschinenbautechnologie für die Durchführung von Laborarbeiten.

Projekt „Entwicklung und Montage eines vierachsigen Tisch-CNC-Fräsmaschinen“

Wissenschaftlicher Betreuer: Oberlehrerin der Abteilung „Maschinenbautechnologie“, Dyikanbayeva Urpiya Mamatkadyrowna

Ausführender: Student der Gruppe MTMb-1-18, Tomilow Denis Alexandrowitsch

Über das Projekt: Derzeit werden CNC-Maschinen in der Industrie weit verbreitet eingesetzt. Sie beschleunigen die Teilefertigung und ermöglichen die Kombination von Geschwindigkeit und Präzision, da CNC-Geräte eine hohe Genauigkeit bei der Teilefertigung bieten.

Finanzierungsvolumen: Dreißigtausendsechshundert Som (30.600 Som).

Ziel des Projekts: Ein Modell einer vierachsigen CNC-Fräsmaschine in SOLIDWORKS zu entwerfen und eine vierachsige CNC-Fräsmaschine zusammenzubauen. Anschließend die Maschine zu programmieren und Inbetriebnahmearbeiten durchzuführen, damit Studierende diese Art von Ausrüstung kennenlernen und in der Praxis testen können, indem sie sie in Laborarbeiten einsetzen.

Begründung und Aktualität: Eine CNC-Maschine arbeitet nach den Koordinaten des Steuerprogramms und führt die gestellten Aufgaben aus. Das Funktionsprinzip einer vierachsigen CNC-Fräsmaschine basiert auf der numerischen Steuerung durch den Programmiercode G-Code. Die Maschine bewegt sich entsprechend dem Koordinatencode entlang von Punkten im X-, Y-, Z-Koordinatensystem. In unserem Fall gibt es zusätzlich eine rotierende „A“-Achse, wodurch die Maschine vierachsig wird. Eine Zeichnung, ein Bild oder ein 3D-Modell wird in ein Programm geladen, um ein Steuerprogramm zu erstellen, das auf der Grundlage des Koordinatensystems G-Code generiert. Dieser G-Code wird dann in die CNC-Maschine geladen, das zu bearbeitende Material wird eingespannt, auf allen Koordinatenachsen wird Null gesetzt und das Steuerprogramm gestartet.

Ergebnis: Eine vierachsige CNC-Fräsmaschine wurde zusammengebaut, programmiert und in Betrieb genommen. Die Maschine wird in Laborarbeiten für Studierende eingesetzt; sie ist kostengünstig, reparierbar und in der Lage, Holz, Kunststoffe und weiche Metalle zu bearbeiten.

Teilnahme an der Konferenz